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Ihr seid Salz der Erde und Licht der Welt

Gesund oder krank – von Gott geliebt/Wäschgölten Wortgottesdienst

Eine Pause und ein Innehalten in der närrischen Zeit tun gut! Das wurde beim Wortgottesdienst der Waldstetter Wäschgölten gestern Abend deutlich. Die Themen „Ihr seid das Salz der Erde und Licht der Welt“ und „Gesund oder krank – von Gott geliebt“ standen dabei im Mittelpunkt.

Pamela Rembold

Zu den vertrauten Klängen der Lachabatscher zogen die Wäschgölten mit Wäschweibern, Wäschmännern und Garden sowie die Wißgoldinger Faschingskampagne und die Stuifahexa in die fast voll besetzte St.-Laurentius-Kirche ein. Pfarrer Klaus Stegmaier, Pamela Rembold, Elke Kamitz und ihr Team hatten den 14, Wortgottesdienst gründlich und niveauvoll vorbereitet. In seiner Begrüßung stellte Pfarrer Stegmaier den Menschen in seiner Ganzheit in den Mittelpunkt: Lachen und Ernsthaftigkeit gehören zusammen, der echte Humor setzt Herzensgüte voraus und Gott sind alle Menschen teuer, die Reichen und die Armen, die Gesunden und die Kranken. Dies und die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens machten Pamela Rembold und Elke Kamitz mit ihren Gardemädchen an einer Parabel deutlich. Auch wenn der Apfelbaum wegen seiner Früchte viel mehr Anziehungskraft als die Linde hat, die ja nur Tee produziert, ist sein Wert nicht dadurch automatisch besser, denn die ganze Schöpfung und jeder Mensch wird gebracht, wie es in einem Lied ganz deutlich zum Ausdruck kam: „Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer, denn Du bist Du, das ist der Clou“.

Wie immer gereimt, legte Pfarrer Klaus Stegmaier das Matthäus-Evangelium vom Salz der Erde und Licht der Welt aus. Die Bedeutung des Salzes und des Lichtes seien als Gleichnisse für alle Menschen verständlich. Jesus mahne uns, als Salz und Licht das Leben zu gestalten, zum Beispiel sich zu engagieren, anderen Orientierung zu geben oder Recht von Unrecht zu unterscheiden. „Gott will uns als strahlendes Licht und nicht als trübe Funzel, er will, dass wir, so wie wir sind, Segen für die Welt darstellen!“ so der Prediger. Dazu passten auch die sich anschließenden Fürbitten mit der jeweiligen Bitte „Herr führe uns und gib uns Kraft!“ Pamela Rembold und Oberwäschweib Susanne Kessler bedankten sich bei allen Mitwirkenden, auch bei Organist Michael Fauser, und luden zum 15. Wortgottesdienst nächstes Jahr ein, wobei das Oberwäschweib an das geflügelte Wort erinnerte, man solle ein eingespieltes Team nicht auseinander reißen. Mit dem Loblied „Großer Gott wir loben Dich“ begleiteten die Lachabatscher die Gläubigen aus der Kirche.